Geschätzte Investition1.615 €

1. Was soll entstehen?

Seiten

2. Was zahlen Sie heute, was künftig?

Hosting, Baukasten-Abo, Wartung, Agenturpauschale – alles zusammen. Was Sie heute zahlen, wissen nur Sie.

Domain und Hosting fallen immer an. Technik-Service und Pflege Plus sind optional – nur zuschalten, wenn Sie sie wirklich wollen.

Domain und Hostingca. 14 € / Monat

Summe künftig: 14 € / Monat

3. Ab wann rechnet es sich?

Niemand kann seriös vorhersagen, wie viele Kunden eine Website bringt. Die umgekehrte Frage lässt sich dagegen genau beantworten: wie viele zusätzliche Aufträge nötig wären, damit sich die Investition trägt.

Was nach Material, Fremdleistung und anderen direkt zurechenbaren Kosten übrig bleibt.

4. Fünf Jahre gerechnet

Ein Baukasten kostet wenig Geld und viel Zeit. Setzen Sie 0 €, wenn Sie Ihre Zeit nicht rechnen wollen.

€/h
WegGeldEigene ZeitZusammen
Baukasten selbst bauen1.500 €7.200 €8.700 €
Freelancer beauftragen2.100 €2.400 €4.500 €
Diese Kalkulation2.440 €0 €2.440 €

Die Zeilen „Baukasten“ und „Freelancer“ sind Marktbeobachtung und bewusst vorsichtig angesetzt. Ihr tatsächlicher Aufwand kann darüber oder darunter liegen – vor allem beim Zeitanteil.

Woraus sich der Preis einer Website tatsächlich zusammensetzt

Der Satz „eine Website kostet ungefähr X" ist deshalb so schwer zu beantworten, weil zwei Projekte mit derselben Seitenzahl um den Faktor fünf auseinanderliegen können. Den Unterschied macht selten die Technik, sondern die Menge an Arbeit, die vor dem ersten Klick liegt: Wer liefert die Texte? Gibt es brauchbare Fotos? Existiert ein Logo, oder muss es entstehen? Diese drei Fragen verschieben den Preis stärker als die Frage, ob es fünf oder acht Unterseiten werden.

Der zweite große Hebel ist das Design. Eine sauber angepasste Vorlage ist deutlich günstiger als eine eigenständige Gestaltung und für viele Betriebe völlig ausreichend. Eine individuelle Gestaltung lohnt sich dort, wo die Website selbst Teil des Aussehens des Unternehmens ist, etwa bei Kanzleien, Praxen oder im gehobenen Handwerk.

Der dritte Hebel sind Funktionen: Formulare, Terminbuchung, Mehrsprachigkeit, Schnittstellen. Jede davon ist für sich überschaubar, aber sie summieren sich, und jede erzeugt zusätzlich laufenden Pflegeaufwand. Deshalb ist die ehrlichste Frage vor einem Projekt nicht „was ist alles möglich", sondern „was davon brauche ich im ersten Jahr wirklich".

Einmalige Kosten sind nur die halbe Rechnung

Viele Betriebe vergleichen Angebote allein über den Einmalpreis und übersehen dabei, was danach jeden Monat abgeht. Domain und Hosting sind dabei die kleineren Posten. Teurer werden Wartungspauschalen, Plugin-Lizenzen und Baukasten-Abos, die über die Jahre still weiterlaufen.

Genau hier liegt bei bestehenden Websites oft ein unterschätztes Argument: Wenn eine neue Website die laufenden Kosten senkt, arbeitet die Ersparnis für die Investition, ganz ohne einen einzigen zusätzlichen Kunden. Ein Betrieb, der heute 89 € im Monat für ein Paket zahlt, das er kaum nutzt, und künftig 59 € zahlt, hat nach einem Jahr 360 € der Investition allein durch Aufräumen zurückgeholt.

Deshalb fragt der Rechner oben zuerst nach Ihren heutigen laufenden Kosten. Wenn Sie sie nicht kennen, lohnt der Blick auf die letzte Rechnung Ihres Anbieters mehr als jede Schätzung an dieser Stelle.

Die Frage, die man seriös beantworten kann

Keine Agentur kann Ihnen sagen, wie viele Kunden eine Website bringt. Wer es trotzdem tut, rät. Umgekehrt lässt sich die Frage aber genau beantworten: Wie viele zusätzliche Aufträge müssten entstehen, damit sich die Investition trägt?

Ein Beispiel: Eine Website für 3.000 €, die die laufenden Kosten um 50 € im Monat senkt, hat nach einem Jahr 600 € über die Ersparnis zurückgeholt. Bleiben 2.400 €. Bei einem Deckungsbeitrag von 600 € je Auftrag sind das vier zusätzliche Aufträge im Jahr, also rechnerisch einer alle drei Monate.

Diese Zahl können Sie mit Ihrer eigenen Erfahrung abgleichen, und genau darum geht es. Ob vier zusätzliche Aufträge im Jahr für Ihren Betrieb ambitioniert oder trivial sind, wissen Sie besser als jeder Anbieter. Der Rechner liefert die Zahl, das Urteil bleibt bei Ihnen.

Baukasten, Freelancer oder Agentur

Über fünf Jahre gerechnet verschiebt sich das Bild gegenüber dem ersten Eindruck deutlich. Ein Baukasten startet bei fast null und kostet danach dauerhaft Abo und vor allem Zeit. Wer im Monat drei Stunden mit Pflege, Nachbauen und Fehlersuche verbringt, hat nach fünf Jahren 180 Stunden investiert. Bei 40 € Eigenwert sind das 7.200 €, die in keiner Rechnung auftauchen.

Ein Freelancer oder eine kleine Agentur kostet vorne mehr und hinten meist weniger, weil Pflege und Technik abgegeben sind. Der Unterschied zwischen beiden liegt seltener im Preis als in der Verfügbarkeit: Wer sein Projekt in vier Wochen live braucht, sollte das vorher klären, unabhängig davon, wen er beauftragt.

Wichtig ist die ehrliche Einordnung: Für einen kleinen Betrieb mit einer Seite, wenig Änderungen und Freude am Selbermachen kann ein Baukasten die richtige Entscheidung sein. Diese Antwort steht in meinem Blog ausführlicher, samt der Fälle, in denen sie nicht mehr gilt.

Häufige Fragen

Fragen zum Website-Kostenrechner

Was Nutzer dieses Werkzeugs am häufigsten wissen wollen.

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